Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hermann Parzinger
Jahrgang 1959
1979-85:
Studium der Vor- und Frühgeschichte (Hauptfach), der Mittelalterlichen Geschichte und Provinzialrömischen Archäologie (Nebenfächer) an der Ludwigs-Maximilians-Universität München und an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken.
1982:
Studienaufenthalt an der Universität Ljubljana und am Archäologischen Institut der Slowenischen Akademie der Wissenschaften.
1984:
Erlangung des Magister Artium an der Ludwig-Maximilians-Universität München (9. Semester). Thema der schriftlichen Arbeit: „Die Stellung der Laibacher Uferrandsiedlungen im äneolithischen und frühbronzezeitlichen Kultursystem der mittleren Donauländer“.
1985:
Promotion zum Dr. phil. an der Ludwig-Maximilians-Universität München bei Prof. Dr. Georg Kossack (11. Semester). Thema der Dissertation: „Studien zur Chronologie der Späthallstatt- und Frühlatènezeit“.
1985-86:
Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts mit Aufenthalten in Spanien, Marokko, Algerien, Tunesien, Ägypten, Sudan, Jordanien, Israel, Syrien, Türkei, Bulgarien, Rumänien, Jugoslawien, Griechenland und Italien.
1986-90:
Hochschulassistent am Institut für Vor- und Frühgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München.
1991:
Abschluß des Habilitationsverfahrens und Ernennung zum Privatdozenten an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Thema der Habilitationsschrift: „Studien zur Chronologie und Kulturgeschichte der Jungstein-, Kupfer- und Frühbronzezeit zwischen Karpaten und Mittlerem Taurus“.
1990-94:
Zweiter Direktor der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts in Frankfurt/Main. Während dieser Zeit Ausgrabungsprojekte zur Eisenzeit in Nordspanien (Bureba) sowie zum Neo- und Äneolithikum in Türkisch-Thrakien (Kırklareli).
1992:
Umhabilitation und Ernennung zum Privatdozenten an der Universität Frankfurt/Main.
1995-2003:
Erster Direktor der Eurasien-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts in Berlin.
1996:
Ernennung zum Honorarprofessor für Vor- und Frühgeschichte (Prähistorische Archäologie) an der Freien Universität Berlin.
1997-99:
Gesamtleitung des von der VW-Stiftung geförderten und zusammen mit dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum und der Bergakademie-TU Freiberg durchgeführten Forschungsprojektes „Das Zinn der Bronzezeit in Zentralasien“ mit Ausgrabungen in Uzbekistan (Karnab, Kyzylkum) und Tadžikistan (Mušiston).
Seit 1995:
Leitung von Ausgrabungsprojekten in Türkisch-Thrakien (Aşağı Pınar und Kanlıgeçit bei Kırklareli), in der Russischen Föderation (Suchanicha und Barsučij Log bei Minusinsk, Aržan in Tuva, Čiča in Westsibirien), in Kazachstan (Bajkara) und in Iran (Arisman bei Kashan).
2003-2008:
Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts.
03/08:
Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz