Bildbeschreibung

Charlottenburg

Im März 2005 schloss das Ägyptische Museum im Stülerbau Ost in Charlottenburg seine Pforten, um auf die Museumsinsel zu ziehen. Damit eröffnen sich neue Perspektiven für den Standort Charlottenburg: Die beiden Stülerbauten werden künftig ein Zentrum der klassischen Moderne insbesondere französischer Provenienz bilden. 2004 unterzeichnete die Stiftung Preußischer Kulturbesitz einen Vertrag über die Einbindung der hochrangigen Surrealismus-Sammlung Scharf-Gerstenberg in die Sammlung der Nationalgalerie. Ab Dezember 2005 wurde der östliche Stülerbau nach Plänen des Architekturbüros Sunder-Plassmann aus Kappeln für die über 200 Meisterwerke der phantastischen Kunst von Piranesi bis Dalí umgebaut. Am 10. Juli 2008 wurde das Haus eröffnet.
Auch im gegenüber liegenden Museum Berggruen mit den Werken Picassos und seiner Zeit werden Baumaßnahmen im Zusammenhang mit seiner Erweiterung stattfinden: Diese wird nach den Plänen des Architerkturbüros Kuehn Malvezzi erfolgen. Sie steht im Zusammenhang mit über siebzig hochkarätigen längerfristigen Leihgaben, die die Familie Berggruen dem Museum zur verfügung stellt. Das Land Berlin stellt dafür die angrenzende Liegenschaft Spandauer Damm 17 der Stiftung Preußischer Kulturbesitz dauerhaft und unentgeltlich zur Verfügung. Die zwei benachbarten Gebäude sollen künftig als bauliche und funktionale Einheit genutzt werden.
 
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